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Jobst Christian Höche

Über Jobst Christian Höche

Jobst Höche stammt aus Lübeck. Nach Stationen in Jena, Berlin und Dresden hat er 2010 in Hameln den Anker geworfen. Journalistisch ist er im Print groß geworden, hat aber immer ein Auge auf den Onlinejournalismus gehabt. Heute ist er Onlineredakteur und bloggt über Alles, was so über seinen Bildschirm flimmert...

Wer hat den Größten? – Wortschatz deutscher Rapper unter der Soziologenlupe

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Was machen die eigentlich mit meinen GEZ-Gebühren? Berechtigte Frage!

Neben verschiedensten Produktionen für Heimatfreunde und Schunkelmusik, die immerhin einige Tausend Filmleuten und Künstler (vom Location-Scout bis zum Post-Production-Assistent) in Deutschland vor dem Gang zum Arbeitsamt bewahren, tun die öffentlich-rechtlichen Programme auch Dinge, die man so nicht erwarten würde:

So hat der Bayrische Rundfunk jüngst die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die sich Wer hat den Größten? ... also Wortschatzmit dem Wortschatz der deutschen Rap-Größen beschäftigt. Gute Idee, noch bessere Umsetzung, denn: Die Ergebnisse sind in Form eines Pageflows mit einer Vielzahl von Inforgrafiken veröffentlicht wurden.

Die verantwortlichen Soziologen haben sich sogar die Mühe gemacht, und die Größe des Wortschatzes mit der Anzahl der Likes bei Facebook verschränkt oder Wortwolken einiger bekannter Rapper mit den meist verwendeten Worten erstellt.

Sehr lohnenswerte Umsetzung und vielleicht eine Option für Städte und Kommunen den Haushaltsentwürfen künftig etwas mehr Swag zu verschaffen.

Viel Spaß beim Klicken: HIER

 

WhatsApp fällt über seine Ableger her

Das war’s dann wohl für WhatsApp+. Dem Ableger des Messenger-Dienstes wurde am Donnerstag eine Unterlassungsklage zugestellt. In einer Pressemitteilung erklärte der Chef von WhatsApp+, dass er die App vom Markt nehmen werde, Support und Entwicklung mit sofortiger Wirkung eingestellt würden. Angesichts der drohenden Strafe wahrscheinlich der einzige Weg.  Auch Whatsapp MD wird es wohl in den kommenden Tagen an den Kragen gehen.

WhatsApp selbst will damit seine Stellung als Messenger weiter stärken. Weiteres Indiz dieser Expansion ist die Einführung einer Desktop/ Browservariante von WhatsApp, die am Mittwoch (21. Januar 2015) im Unternehmensblog vorgestellt wurde. Während Facebook, Google, ICQ und andere Dienste schon von Beginn an sowohl mobil, als auch stationär erreichbar waren, zieht WhattsApp jetzt nach.

Der Dienst hat nach eigenen Angaben mehr als eine halbe Milliarde Nutzer.

„Shake it off“ – Ein Polizist lebt sich aus

Es gibt Schlimmeres, als eine Streifenfahrt, wenn Taylor Swift im Radio läuft… Dass denkt sich zumindest dieser Polizist. Seine Kollegen haben das Video bei der Durchsicht des Dashboard-Kamera Materials gefunden und online gestellt. Ergebnis: Nach einer Woche Laufzeit, hat das Ursprungsvideo rund 18 Millionen Clicks, Tendenz steigend.

Schlachtfeld Facebook – Gute Nacht Abendland?

Viele schöne Dinge hört man zum Thema Facebook und Zeitung bei Seminaren und Konferenzen. Kontaktaufnahme mit dem Leser in Echtzeit. Themen diskutieren und vielleicht sogar noch den einen oder anderen Aspekt in den Print-Artikel für den kommenden Tag mit einbauen. Sich öffnen, neue Wege beschreiten. Alles in Höchstgeschwindigkeit und basisdemokratisch. Jeder darf sich äußern, jeder wird gehört.

Klingt nach der schönen neuen Welt, die nur das Internet ermöglicht. Leider ist diese schöne neue Welt am Mittwoch zu einer Welt geworden, mit der wir so nicht mehr klar gekommen sind. Den ohnehin schon häufig ruppigen Umgang mit Meinungen anderer und die täglichen Beleidigungen anderer Nutzer auf unserer Facebook-Seite konnten wir noch nie nachvollziehen. Leider haben wir uns aber im Laufe der Zeit irgendwie an das teils erschreckend niedrige Niveau einiger Meinungsäußerungen gewöhnt. Am Mittwochabend brachen nach unseren Beiträgen über die Vorgänge am Amtsgericht und dem Sana-Klinikum aber alle Dämme des guten Benehmens und der Rechtsstaatlichkeit:

Es wurde beleidigt, gehetzt und diffamiert. In vielen Fällen haben Nutzer in ihren Beiträgen mit spielerischer Leichtigkeit die Latte zum Straftatbestand der „Volksverhetzung“ gerissen, während die Diskussionsgegner ebenso leichtfüßig mit Gewalt, Mord und Folter drohten. Ein schier unerträgliches Schlachtfeld aus mangelnder Toleranz, Hass, und schlecht gelebter Integration auf beiden Seiten. Wir haben in der Nacht zu Donnerstag die Reißleine gezogen und sämtlich Beiträge gelöscht. Mehr als 800 Kommentare waren aufgelaufen von denen mehr als 650 wenig bis nichts mit dem Thema, dafür umso mehr mit Vorurteilen und Verurteilungen zu tun hatten. Eine Flut, die wir weder erwartet haben, noch bewältigen konnten.

Am Freitag sind wir neu durchgestartet. Mit strengeren Regeln und dem Vertrauen, dass alle etwas dazu gelernt haben. Schließlich schreibt sich das viel zitierte Abendland ja eine ausgeprägten Gesprächs- und Diskussionskultur und nicht nicht zuletzt die Demokratie mit Freiheiten und Pflichten auf die Fahne.

Dann mal los!

 

Musikgeschichte mal anders

Wer Rock liebt, kommt an ehrlichem Gitarrensound nicht vorbei. Einen Ausflug in die Geschichte der besten Riffs aller Zeiten, bietet Matt aus Chicago. In einem einzigen Take spielt er seine persönliche Auswahl der besten Stücke herunter. Wahnsinnsleistung… Guten Geschmack beweist er dabei auch…