Es geht los – endlich auf Reisen!

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Gestern ging es endlich los. Wir haben paradoxerweise die gesamte Familie und die angereisten Freunde vom Haus von Bens Bruder und seiner Schwägerin verabschiedet (inklusive Bens Bruder und Schwägerin…) und uns dann kurz darauf selbst auf die Socken gemacht – natürlich viel später als geplant und sind dementsprechend kaputt nach 700 Kilometern am Chiemsee angekommen. Für uns war das irrerweise die erste echte Testfahrt mit der Maschine, an der wir am Tag vor der Abreise noch letzte Umbauarbeiten vornehmen mussten. Aber bis zum Chiemsee hat sie schon mal gehalten :-)! Die letzte Woche vor der Abreise war wirklich nervenaufreibend. Nicht nur wegen der vielen Arbeiten am Motorrad und den generellen Vorbereitungen, sondern vor allem wegen der vielen Abschiede…

Abschied von den Kollegen

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Während Elli schon länger Urlaub hatte und sich „nur“ von ihrem tollen Chef verabschieden musste, musste ich mich nicht nur von meiner tollen Chefin verabschieden, sondern auch von all meinen liebgewonnenen Kollegen beim DRK, auch wenn ich nur knappe sechs Monate mit ihnen zusammengearbeitet habe. Ich wurde von ihnen allen am vorletzten Tag mit einem Buffet verabschiedet und am letzten Tag mit Geschenken, Blumen und vielen notwendigen Umarmungen – wenn ihr das lest: ihr seid klasse und ich bin heute noch gerührt von eurer Herzlichkeit!

Abschied von der Familie

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Wir schreiben hier bewusst Familie und nicht „Familie und Freunde“, weil wir an unserem Abschiedsabend (das obige Foto ist vom harten Kern, der bei uns geschlafen hat und zum ausgedehnten Frühstück geblieben ist) mal wieder gemerkt haben, dass wir tolle Freunde haben, die wir genauso vermissen werden, wie unsere geliebte Family. Es war einfach ein schöner Abend, der uns ein bisschen hat wehmütig werden lassen über das, was wir zurücklassen in nächster Zeit und wie immer: warum haben wir nicht mehr Zeit mit der (erweiterten) Familie verbracht? Wir werden euch alle vermissen und haben viele nette Gründe zurück zu kommen :-)!

Fernweh plus Probleme

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Das Fernweh war bei obigem Sonnenuntergang besonders schlimm und antreibend. Noch schlimmer sind allerdings die kleinen Problemchen, die sich wirklich häufen. Z.B. hat unser Navi beschlossen, nicht mehr richtig zu funktionieren und den zweiten Reisetag mussten wir zugunsten von 8 Stunden vor dem Rechner sausen lassen, um das Navi fit zu bekommen (danke, Garmin für deine „Benutzerfreundlichkeit“…). Konsequenz: Am dritten Reisetag vom Chiemsee bis Ancona durchfahren, um die Fähre noch zu bekommen – gibt schönere Motorradrouten…

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