Ist das der Grabstein von Morgen?

Das Internet hat unser Leben epochal verändert und macht offensichtlich auch vor unserem Tod nicht Halt. Wer seinen Promi-Status zu Lebzeiten per Follower und Klicks misst, der kann das jetzt auch seiner Nachwelt mitteilen – allerdings in Stein statt Bits&Bytes. Da hilft auch kein heulen, es wird so kommen. via drlima

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One thought on “Ist das der Grabstein von Morgen?

  1. Zumindest scheint es doch so zu sein, dass für viele der Nickname mit der Zeit ebenso zur Repräsentation des Ichs wird, wie der Name den einen, hoffentlich nach reiflicher Überlegung, die Eltern einst gegeben haben. Es scheint ja auch ein Bedürfnis zu befriedigen, sich einen Namen und alles, was dieser ausdrücken kann, selbst zu wählen.
    Aber das nur am Rande. Sicherlich ist es bedenklich, wenn am Ende des Lebens als Definition der Person nicht eine Charakterisierung durch Attribute, sondern durch Zahlen und Fakten in virtuellen Räumen übrig bleibt. Aber auch hier darf gefragt werden: Sind diese virtuellen Räume wirklich mittlerweile soviel anders, als jemand, der am Ende seines Lebens auf sein „Erreichtes“ zurückblickt und die Autos, Häuser, Bankkonten und Kunstgemälde aufzählt oder sich damit brüstet, wie er doch überall bekannt und geschätzt wird, was man ja an all den lieben Briefen zu erdenklichen Anlässen sehen könne?

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