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Glückwunsch, Rohrsen!

Den schwer erkämpften Klassenerhalt hat sich das Team von Trainer Frank Käber mehr als verdient. Denn Rohrsens Frauen haben niemals aufgegeben. Egal, wie aussichtslos die Lage zu sein schien. Selbst das schon verloren geglaubte Relegationsspiel gegen Altlandsberg haben Schostag & Co. mit einem fulminanten Kraftakt noch gewonnen, obwohl nach den ersten 20 Minuten beim Stand von 1:6 wohl niemand mehr an den Sieg glaubte. Selbst die eigenen Fans nicht. Einige Spielerinnen wie z. B. Nina Griese, die trotz Rückenschmerzen spielte, waren zwar stehend k. o., aber sie kämpften bis zum Schluss für ihr großes Ziel: den Klassenerhalt in der 3. Liga. Das haben sie geschafft, obwohl es für Rohrsens Frauen eine Seuchen-Saison war. Mit ganz viel Verletzungspech. Die vielen Ausfälle konnte der kleine Kader nicht verkraften. Trotzdem wurde der Klassenerhalt gepackt. Ein Erfolg, auf den alle stolz sein können.

Das Wetter trägt die kollektive Allein-Schuld

Eintracht Afferde ist Spitzenreiter der Kreisliga! Zwei Punkte Vorsprung hat die Haarland-Elf auf Verfolger MTV Lauenstein. Da bahnt sich ein heißer Frühling an. Spannung pur. Könnte man meinen. In Spalte eins einer Tabelle steht aber nun mal die Anzahl der absolvierten Spiele. Setzt man Punkte und Partien in Relation und vergleicht diese Daten dann mit anderen Mannschaften, sagt die Tabelle eines ziemlich klar aus – nämlich gar nichts! Während die Afferder schon 21 Mal auf Zählerjagd gingen, durften die Lauensteiner erst 17 Mal ran. Das macht einen Unterschied von zwölf potentiellen Punkten! Diese Ungleichheit zieht sich durch die komplette Tabelle. Ein weiteres Beispiel: Hätten die im Mittelfeld platzierten Teams aus Hagen und Klein Berkel ihre ausgefallenen Spiele gewonnen, würden sie nun ganz oben stehen. Das ist sind gewiss Spekulationen. Doch genau solche darf eine Tabelle in diesem Umfang nicht bieten!

Die Kreisliga steht symbolisch für die Folgen der etlichen Spielabsagen. Es gibt viele Beispiele. Etwa die Landesliga, in der die SG Hameln 74 in Abstiegsgefahr zu schweben scheint. Der punktgleiche HSC Hannover hat aber schon vier Partien mehr bestritten, der auf dem ersten Abstiegsrang liegende Garbsener SC ganze drei – und dabei schon vier Zähler Rückstand auf die Nordstadt-Kicker. Auch ist großer Raum für Ergebnis-Spekulation: Besteht die Bicknell-Elf ihre Nachhol-Einsätze mit Erfolg, ist noch Platz fünf drin. Hier steht derzeit ausgerechnet die SpVgg. Bad Pyrmont, die schon vier Spiele mehr absolviert hat. Der inoffizielle „Kreis-Champion-Titel“ ist also längst nicht vergeben.

Der Blick auf die Fußballtabellen ist jedenfalls unbefriedigend. Woran liegt’s?

Beispiel: „Staffelgrößen“. Auf dem Staffeltag vor der Saison wurde die Frage erörtert, die Kreisliga von 16 auf 14 Mannschaften zu verkleinern. Die Vereine lehnten ab, der NFV-Kreisvorstand überstimmte die Versammlung aber am 14. Juli 2014 und beschloss: Das Kreisoberhaus wird in der kommenden Saison auf 14 Teams reduziert. Das bedeutet: Zwei Spieltage weniger.

Beispiel: „General-Absagen“. Hat es in der Vergangenheit gegeben, in dieser Spielzeit aber nicht. Aus mehreren Gründen. Einige Vereine waren dagegen – vor allem die, die über Ausweichplätze verfügen. Und: Die Verantwortlichen sahen sich zuletzt immer wieder herber (teils unsachlicher) Kritik ausgesetzt, nachdem sie ganze Spieltage verschoben hatten. Verständlich, aber bedauerlich. Denn vereinzelte, flächendeckende Absagen würden die Verzerrung der Tabelle zumindest etwas hemmen.

Beispiel: „Spieltage an Feiertagen“. Der 1. Mai, Himmelfahrt und Pfingsten werden nur in Ausnahmesituationen für Nachholpartien besetzt. Pfingstsonntag ist der traditionelle Termin für das Kreispokal-Endspiel. Das muss auch so bleiben! Denn diese Tage gehören der Familie und/oder gemeinschaftlichen Aktivitäten – wie Mannschaftsfahrten und Wanderungen. Und die gehören zum Teamsport einfach dazu!

Beispiel: „Warum wurden Plätze früher nicht gesperrt?“. Klare Antwort: Weil es längst nicht so viele Mannschaften gab, die die Plätze beanspruchten. Dieses Argument fällt unter die Kategorie „früher war alles besser“. Auch in den 80er Jahren gab es Spielabsagen und geballte Nachholtermine. Hier und da herrschten allerdings bessere Rasenplatzbedingungen. Das lag schlicht und einfach daran, dass die zuständigen Kommunen mehr Geld zur Verfügung hatten. Auch für die Pflege ihrer Sportstätten.

Beispiel: „Saison von Frühling bis Herbst“. Eine Neuordnung der Punktspielzeit von März bis Oktober (mit kurzer Sommerpause) würde so manche Probleme lösen. Zumal in den „schönsten Jahreszeiten“ gespielt werden würde. Die Sache hat aber einen entscheidenden Haken. Sollte der Kreisverband Hameln-Pyrmont dieses Szenario verfolgen, wie könnten Aufsteiger dann im Bezirk untergebracht werden? Relegationsspiele im Juni wären nicht mehr möglich. Zudem würde sich der Basis- vom Leistungssport entfernen, weil es einen konträren Saison-Rhythmus gäbe. Probleme kommen aber schon jetzt von oben: 2022 soll die WM im Winter gespielt werden. Wenn in Quatar abends gespielt wird, ist es bei uns nachmittags. Welcher Kreis-Kicker will dann selbst auf dem Platz stehen, wenn die Nationalmannschaft zeitgleich um WM-Punkte kämpft?

Beispiel: „Doppelspieltage“. Für mich die entscheidende Lösung. Im August und September wird jeweils einmal am Freitag und Sonntag gespielt – und viele Probleme sind vom Tisch. Das wird auch die Zuschauer und Schatzmeister freuen. Die Belastung sollte ein Amateurfußballer aushalten. Bei einer 14er-Staffel gäbe es dann nur noch elf Spieltage in der zweiten Saisonhälfte. Eine Alternative gibt es ohnehin nicht. Denn: Auch ohne Doppelspieltage im Sommer kommen die „alle-zwei-Tage-wird-gespielt-Phasen“. Dann aber im April und Mai. Wenn die Plätze an ihre Belastungsgrenze gehen. So wie es jetzt einmal mehr der Fall ist.

Fazit: Eine kollektive Allein-Schuld trägt nur das Wetter. Hierauf werden aber weder Staffelleiter noch Vereinsvorsitzende Einfluss haben. 14er-Staffeln reichen, Doppelspieltage im Sommer müssen her! Weil sie ohnehin alternativlos sind und spätestens um Ostern kommen, wenn sie niemand haben will.

Viktoria – die Facebook-Königin

Sorry, der VfL ist nicht die Nummer eins. Hamelns Oberliga-Handballer haben bei Facebook nicht – wie irrtümlich berichtet – die meisten „Gefällt mir“-Klicks der lokalen Sportvereine. Unter den weltweit 1,4 Milliarden Nutzern, die sich mindestens einmal pro Monat bei Facebook einloggen, haben wir bei der Recherche für die inoffizielle Top Ten des Hameln-Pyrmonter Sports einen kleinen Verein im Dschungel des World Wide Web versehentlich übersehen: den FC Viktoria Hameln.

. Dewezet-Artikel vom 4. März 2015

Darauf hat uns Vereinschef Thorsten Gromotka aufmerksam gemacht. Der 47-Jährige hat den am 4. März veröffentlichten Dewezet-Artikel über die Gefällt-mir-Angaben der heimischen Sportklubs bei Facebook mit Interesse gelesen, „aber das Top-Ten-Ranking ist nicht korrekt“, so Gromotka. Denn ausgerechnet sein Verein, der eigentlich die klare Nummer eins sein müsste, fehlt in der inoffiziellen Rangliste. Der erst vor einem Jahr neu gegründete Fußball-Club aus der 3. Kreisklasse hat – Stand 11. März – mit über 2000 „Gefällt mir“-Klicks mehr als doppelt so viele Facebook-Fans wie die Oberliga-Handballer des VfL (946). Und von Tag zu Tag werden es mehr. Die 2000er-Marke wurde heute Nachmittag geknackt. Gromotkas Bruder Carsten, der 2. Vorsitzender ist, postet fleißig aktuelle News, Bilder und Videos via Facebook – und steigert so den Bekanntheitsgrad des gerade einmal ein Jahr jungen Vereins, der über das soziale Netzwerk auch schon einige Neuzugänge und Sponsoren gewinnen konnte.

FC Viktoria Hameln Screenshot

. Screenshot: www.facebook.com/FcViktoriaHameln

Übrigens: Mit 482 „Gefällt mir“-Klicks hat der DT Hameln sein Ergebnis innerhalb der letzten Woche mehr als verdoppelt und inzwischen den FC Preußen Hameln (423) überholt. So schnell geht das im Internetzeitalter.

Ist euer Verein oder eure Mannschaft auch bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken aktiv?   

Glückwunsch, Pyrmont!

Mit der Verpflichtung von Florian Büchler ist der Spielvereinigung ein echter Transfercoup gelungen, auf den die sportliche Leitung um Vereinschef Lars Diedrichs zurecht stolz sein kann. Denn es gab auch viele andere Vereine, die sehr „heiß“ auf seine Verpflichtung waren. Dass Florian Büchler kommt, war keine Selbstverständlichkeit – und ein hartes Stück Arbeit. Zwischenzeitlich drohte der im Januar schon sicher geglaubte Transfer sogar zu platzen.

Florian Büchler

. Florian Büchler Foto: kf

 

„Ich sehe große Potenziale im Umfeld des Vereins und in den Voraussetzungen, die in der Stadt gegeben sind. Ich werde mich über meine Rolle als Spieler hinaus einbringen und hätte Spaß daran, auch nach meiner aktiven Zeit im Verein mitzuarbeiten. Bis es so weit ist, verfolge ich jedoch noch einige sportliche Ziele, die sich mit dem Trainer und der Mannschaft bestimmt erreichen lassen.“

Doch nun kehrt der Pyrmonter Junge nach sieben Jahren zu seinen Wurzeln zurück: 2008 verließ der Torjäger, der in der Jugend auch einige Jahre in Tündern war, die Spielvereinigung Richtung Hannover, wo er bis 2012 für die Bundesliga-Reserve von 96 in der Regionalliga Nord spielte – und sogar einen Kurzeinsatz in der Bundesliga hatte. Und zwar am 17. Spieltag der Saison 2009/10. Damals wechselte Hannovers ehemaliger Bundesliga-Coach Andreas Bergmann ihn beim Heimspiel gegen den VfL Bochum in der 88. Minute für Constant Djakpa ein. Es war sein erster und bis heute einziger Bundesliga-Einsatz.

. Florian Büchler bei seinem Bundesliga-Debüt für Hannover 96. Foto: dpa

 

Nach zwei längeren Verletzungspausen aufgrund eines Schienbeinbruchs und einer Schulteroperation wechselte Büchler 2012 zu Germania Halberstadt in die Regionalliga Nordost, wo er in 49 Spielen zehn Tore erzielte. Vor Saisonbeginn ging er zum Oberligisten Egestorf, den er schon bald wieder Richtung Pyrmont verlassen wird. Seine Heimatstadt. Dort stimmt nicht nur die sportliche, sondern auch die berufliche Perspektive – für sich und seine Lebensgefährtin. Fußball steht für den 26-Jährigen nicht mehr an erster Stelle, sondern Familie und Beruf. Und das war Pyrmonts Chance, einen Klasse-Kicker wie Büchler den Wechsel zur Spielvereinigung schmackhaft zu machen. Und das ist Vereinschef Lars Diedrichs gelungen.

. Lars Diedrichs, Vereinschef der SpVgg. Bad Pyrmont. Foto: privat

„Es wird häufig über „Wunschspieler“ gesprochen und geschrieben. Wenn dieser Begriff aber mal wirklich zutrifft, dann in diesem Fall: Ein in Bad Pyrmont aufgewachsener Spieler von dieser Qualität mit mehrjähriger Erfahrung in einem Verein wie Hannover 96 inklusive Einsatz und Trainingsbeteiligung in der Bundesligamannschaft sowie mehr als 100 Spielen in der Regionalliga passt natürlich hervorragend in unsere Planung, langfristig attraktiven und leistungsorientierten Fußball in Bad Pyrmont zu bieten.“

Der Büchler-Wechsel ist ein „Supertransfer“ und passt ideal in das sportliche Konzept von Trainer Philipp Gasde, der mit dem Pyrmonter Traditionsklub ehrgeizige Ziele hat und im nächsten oder übernächsten Jahr in die Oberliga aufsteigen will. Zwar verlässt mit Christopher Loges Pyrmonts Torschützenkönig im Sommer den Verein, aber diese Lücke kann ein Top-Spieler wie Büchler locker schließen. Der 26-Jährige, der nicht nur ein Klasse-Kicker ist, sondern sympatisch ist und einen Top-Charakter hat, wird der neue Leitwolf in dem Team von Trainer Philipp Gase, der seiner Mannschaft eine Verjüngungskur verordnet hat. Neben Büchler setzt Pyrmonts Coach Philipp Gasde in Zukunft auf Toptalente wie Sönke Müller, der bereits für die A-Junioren des Bundesligisten SC Paderborn 07 spielte, Tim Schrader, der bis zum Ende des Jahres 2014 noch zum Nachwuchskader des Regionalligisten TSV Havelse gehörte, und den Salzhemmendorfer A-Junior Kevin Schumacher, der beim Pyrmonter 5:4-Testspielsieg gegen den Bremer Oberligisten Brinkumer SV mit zwei Treffern seine Torjägerqualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Philipp Gasde haje

. Philipp Gasde, Trainer der SpVgg. Bad Pyrmont. Foto: haje

„Neben den jungen, sehr talentierten Spielern, die in der neuen Saison zur Mannschaft stoßen werden, bin ich froh, mit Florian einen erfahrenen Spieler für uns gewinnen zu können, der eine enorme Qualität mitbringt und unsere Mannschaft verstärken wird.“

 

Mein Fazit: Pyrmont ist auf dem richtigen Weg. Es scheint nur eine frage der Zeit zu sein, bis die Spielvereinigung in der Oberliga spielt. Da bin ich mir sicher. Warum? Ganz einfach: Weil die Vereinsführung um Lars Diedrichs bis jetzt einen Klasse-Job macht. Mit A-Lizenzcoach Philipp Gasde hat der Verein einen Top-Trainer, der sogar das Interesse von Oberligist Egestorf-Langreder geweckt haben soll.  Dass Gasde im Winter seinen Vertrag um drei Jahre verlängert hat,  war wichtig. Sehr wichtig sogar. Um ehrgeizige Ziele zu verwirklichen, braucht man einen Top-Trainer. Und davon gibt es in Hameln-Pyrmont nur drei – Siegfried Motzner in Tündern, Paul Bicknell bei der SG 74 und Philipp Gasde in Pyrmont. Und man braucht nicht nur Klasse-Kicker, sondern auch einen unumstrittenen Führungsspieler – einen Leitwolf. Der wurde in Pyrmont bisher verzweifelt gesucht – und jetzt gefunden. Florian Büchler ist der neue Hoffnungsträger, der die Erwartungen erfüllen wird. Seine sportlichen Qualitäten sind unumstritten.  Dazu ist er ein ehrgeiziger, fairer und sympatischer Sportsmann mit einem Top-Charakter – und ein Pyrmonter Junge, der sich mit dem Verein und der Stadt identifiziert. Und das ist in der heutigen Zeit leider immer weniger der Fall. Im Fußball-Geschäft geht es oft nur noch ums Geld – selbst bei den Hobby-Kickern in der Kreisliga. Das verstehe, wer will.

 

 

 

 

Es geht um gegenseitigen Respekt!

Jeder Cent des Eintrittsgelds war bestens angelegt. Denn der 8. Dewezet-Supercup hatte wirklich alles zu bieten: Überraschungen, tolle Tore, Stimmung und Randgeschichten. Leider aber auch Emotionen, die bei einem solch positiven Event nichts zu suchen haben. Für echten Zündstoff sorgte auch der Satz von 74-Kapitän Josef Selensky während der Siegerehrung: „Bis zum 2:0 lief alles gut, bis ein Robert Hoyzer kam.“ Darüber ist anschließend lebhaft diskutiert worden. Betrachtet man das Spiel im Nachgang ganz nüchtern, war es vor allem die Zwei-Minuten-Strafe gegen Selensky selbst, die Schiedsrichter Alexander Lukic falsch getroffen hat.

Als der SG-Spieler mit Bisperodes Daniel Krikunenko in vollem Lauf zusammenprallte, hatte er keine Chance auszuweichen. Vielmehr musste er seine ganze Kraft aufwenden, nicht mit dem Kopf gegen die Oberkante der Bande zu preschen. Das Gegentor zum 2:2 resultierte aber, als auch die Bisperoder einen Mann weniger auf der Platte hatten. Die Überzahl kam einzig zustande, weil TSV-Trainer Werner Brennecke Krikunenko für Keeper Robin Bartels als zusätzlichen Feldspieler installiert hatte. Und das Gegentor fiel nach einem kapitalen Fehler von SG-Torwart Frederik Quindt. Das zum Spiel selbst.

Die entscheidende Frage: Darf 20 Minuten später ein Vergleich mit Robert Hoyzer aufgestellt werden? Dem Schiedsrichter, der sich bestechen ließ und dem deutschen Fußball vor genau zehn Jahren massiv und nachhaltig schadete. Ein verurteilter Betrüger. Die klare Antwort: Nein!

Aber: Selensky hat damit zugleich einen wichtigen Stein ins Rollen gebracht. Er hat die Art und Weise angeprangert, wie manch Unparteiischer seine Rolle als Spielleiter interpretiert. Damit hat er einen wunden Punkt getroffen. Denn er hat ganz offensichtlich – auch das zeigen die Reaktionen – vielen Fußballern aus der Seele gesprochen.

Fest steht: Ein Dialog muss her – sachlich, kritisch, freundschaftlich. Weil nur durch Kommunikation abseits des Spielfeldes ein gegenseitiges Verständnis geweckt werden kann. Denn es geht dabei darum, dass eines schnellstens (wieder) her muss: Der gegenseitige Respekt! Das gilt für beide Seiten. Für Spieler und für Schiedsrichter.