Zu dritt unterwegs und erster Umfaller

Seit Thessaloniki sind wir zu dritt mit Matthias unterwegs, mit dem wir gemeinsam in Richtung Wladiwostok aufbrechen.

Ja, ja, zu dem Umfaller kommen wir ja gleich :-)… In Thessaloniki und Rodopoli haben wir aber erst einmal die Gastfreundschaft von Ellis Familie genossen. Außerdem haben wir einen kleinen Ausritt mit Pferden am Strand von Kerkini unternommen, natürlich Stilecht in unseren Modeka Kombis und den Pharao Endurostiefeln. Dazu haben wir die Zeit genutzt, unser Mopped nach all den Umbauarbeiten noch einmal von einer Yamaha Werkstatt auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. Alles war tip top, außer, dass das Ventilspiel und die Speichen angepasst, bzw. nachgezogen werden mussten. Nur gute Neuigkeiten also und das an Ellis Geburtstag, an dem sie von ihrem Cousin und ihren Cousinen typisch Griechisch mit einer sündhaft leckeren Torte überrascht wurde.

Und ja, jetzt kommen wir endlich zum Reißerischen :-)! Aber erst das Schöne: Chalkidiki ist zu dieser Jahreszeit noch verhältnismäßig leer, also haben wir uns nach kurzer Absprache mit unserem neuen Reisepartner Matthias darauf verständigt, Ellis Onkel und Tante zu besuchen, die seit kurzem eine Zweitwohnung am Meer auf der Halbinsel besitzen. Also noch einmal das Meer genossen, gut gegessen (diese Gastfreundschaft!) und dann den Weg gen Türkei angetreten. An einer Stelle meinte Matthias dann „hier müssen wir laut Navi links ab, sieht aber ziemlich abenteuerlich aus der Weg.“ Das war natürlich das Stichwort, genau dort entlang zu fahren. Wir sollten es nicht bereuen…

Auf dem groben Schotter mit teilweise unsportlich großen Rillen und nacktem Stein. Als es dann relativ Steil wurde in einer Kehre, hat Ben wohl ein bisschen zu wenig Gas gegeben und zack war die Maschine aus und die ganze Reisegesellschaft machte aus dem Stand „plumps“ und fiel auf die Seite. Leichte Beulen im Koffer, ein bisschen Benzin ausgelaufen, aber gute Laune, weil die Strecke wirklich Spaß gemacht hat. Auf die Frage: „Elli alles okay?“ kam dann auch nur ein „klar, das war cool, ich mache schnell ein Foto“. Also alles halb so schlimm und aus „die Stiefel sind zu schwer zum Laufen“ wurde ganz schnell „die sind perfekt, ich habe überhaupt nichts gemerkt beim Runterfallen“. Wir lieben sie spätestens seit heute :-)! Eine wichtige Erkenntnis war für uns außerdem: Unsere Heidenau K60 Scout waren nicht nur die richtige Entscheidung, sondern sind ein echter Segen: Grip und Laufsicherheit ein Traum, sowohl bei Kälte und Nässe, als auch auf dem heißen Spiegelasphalt in Thessaloniki. Aber auf dem Schotter erst. Und das mit voller Beladung und Sozia. Besser geht es nicht. Für die Motorradinteressierten unter euch hier auch nochmal Fotos von den Reifen nach knapp 2000 km überwiegend Autobahn. Jetzt wird vielleicht auch klar, warum die 15.000 bis 20.000 km Laufleistung nicht illusorisch sind.

Lasst es euch gut gehen und bis bald. Wir versuchen euch je nach Internetverfügbarkeit, immer auf dem Laufenden zu halten!

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